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Erster Sieg auf eigenem Eis

Erster Sieg auf eigenem Eis Erster Sieg auf eigenem Eis

Am vergangenen Wochenende haben die Timmendorfer Beachgirls die Lady Scorps aus Hannover mit 5:0 besiegt und feierten damit den ersten Sieg vor den eigenen Fans.

Vom vorausgegangenen Spieltag wusste die Mannschaft von Sabrina Weed bereits, was sie erwartete.

Die Beachgirls traten mit 13 Feldspielerinnen und 2 Torfrauen an, sodass die ganze Zeit mit drei Sturmreihen gespielt werden konnte, um die Konditionsprobleme, die in der letzten Saison so oft zum Verhängnis wurden, zu vermeiden.

Erster Sieg auf eigenem Eis Obwohl sich den Gastgeberinnen bereits in der ersten Spielminute in Überzahl befanden, da sich Jennifer Müller eine Strafe wegen Beinstellens einhandelte, konnten sie nicht in Führung gehen. Im Laufe des ersten Drittels zeigte sich zum einen deutlich, dass die Beachgirls den Scorpions überlegen waren, zum anderen erkannte man hier die Schwäche der Heimmannschaft: die Chancenauswertung. Zwar konnten die Timmendorferinnen in der 16. Spielminute in Überzahl (Sina Diana Hinnenberg, Haken) durch ein Tor von Urda Springmann, zu dem Sabrina Weed die Vorlage gegeben hatte, verdient in Führung gehen, doch mit diesem Ergebnis ging es in die Drittelpause, bei einem Schussverhältnis von über 20 zu 3.

 

Auch im zweiten Drittel ließen die Beachgirls lange auf ein Tor warten. In der 21. Spielminute musste erneut Jennifer Müller aufgrund eines unkorrekten Körpferangriffes auf die Strafbank, keine zwei Minuten später musste sich Hannovers Kapitänin Julia Hilbert-Röttger dazugesellen, ebenfalls wegen eines unkorrekten Körperangriffes. Doch auch diese Überzahl, die sogar 18 Sekunden lang fünf gegen drei lief, ließen die Timmendorferinnen ungenutzt. In der 37.Minute gelang es schließlich Birke Springmann auf Vorlage von Ulrike Wolf und Urda Springmann, den Abstand auf zwei Tore zu vergrößern. Doch diese Torausbeute war, wenn man auf das Schussverhältnis von 25 zu 1 sieht, eigentlich zu gering.

Nach 10 gespielten Minuten im Schlussdrittel musste erneut eine Spielerin der Gäste die Strafbank drücken, Sina Diana Hinnenberg erhielt zwei Strafminuten wegen Stockschlages. Mit Ende dieser Strafe beschwerte sich Jennifer Müller etwas zu lautstark über die Leistung der Timmendorfer Schiedsrichter, sodass der Schwarz-Weiße die Hände in die Hüften stemmte und somit eine 10-Minuten-Disziplinarstrafe aussprach. Die Kapitänin durfte aufgrund der fortgeschrittenen Spieldauer vorzeitig duschen gehen.

Nun schien der Knoten bei den Gastgeberinnen geplatzt. Gut 10 Sekunden nach der Strafe erhöhte Jenny Holz auf Zuspiel von Marlies Vossmüller auf drei zu null. Doch auch dieser Spielstand spiegelte nicht im Geringsten den Spielverlauf wieder, in dem die Beachgirls bei besserem Chancenauswertung deutlich höher hätten führen können. Zum Ende des Spieles konnten aber noch zwei Tore fallen. In der 59.Spielminute schoss Marlies Vossmüller auf Vorlage von Nina Gutzki das 4:0, den Endstand besiegelte erneut Urda Springmann, die von Fenja Burmeister und Birke Springmann bedient wurde.

Insgesamt kann man sagen, dass sicherlich ein höherer Sieg möglich gewesen wäre, eine deutliche Überlegenheit der Heimmannschaft war sichtbar.

Im nächsten Spiel geht es am Samstag (22.11.2008) um 9:15Uhr gegen das andere Team aus Hannover, die Hannover Indians. Gegen diese verlor man im Spiel am Pferdeturm knapp mit 1:2, die Begegnung verspricht also spannend zu werden. Über Zuschauer auch zu so früher Stunde freuen sich die Beachgirls immer, der Eintritt ist kostenlos.

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Geschrieben von: Administrator
Donnerstag, den 20. November 2008 um 22:03 Uhr

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