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Ein nicht ganz so gelungener Start

Die Eishockeysaison in der 1.Damenliga Nord-Ost startete für die Mannschaft des EHCT06 nicht wie erhofft. Gleich im ersten Heimspiel mussten die Beachgirls die HSV-Reserve mit drei Punkten nach Hause fahren lassen.
Das Spiel am Freitagabend um 20Uhr war gut besucht und das Team motiviert, nach der eher mäßigen vergangenen Saison voll durchzustarten. Leider dachten sich die Hamburgerinnen das wohl auch, sodass sie am Ende glücklich mit 2:1 als Sieger vom Eis gehen konnten.

Aufgrund der Verletzung von Torfrau Dörthe Kerkau und Abwesenheit von Ersatztorhüterin Karoline Martens kehrte Andrea „Poldi“ Detmers noch einmal für ein Wochenende in den Kader der Timmendorferinnen zurück.
Das Spiel begann abwechslungsreich, doch die Heimmannschaft erwischte den besseren Start. Bereits in der 7.Spielminute konnte „Bubi“ Springmann den Puck auf Vorlage von „Brini“ Weed im Gehäuse von Hamburgs Torfrau Jana Wettermann unter. In der 18. Spielminute gab es eine 2-Minuten-Strafe gegen Gästeverteidigerin Frauke Deatcu wegen Behinderung. Die Gastgeberinnen konnten dieses Überzahlspiel jedoch nicht nutzen, sondern mussten froh sein, dass die zwei chaotischen Minuten ohne Gegentreffer verblieben.
Es gab im ersten Drittel auf beiden Seiten Torchancen, die von den beiden gut aufgelegten Torfrauen jedoch verhindert wurden, sodass es mit 1:0 für die Beachgirls in die Kabine ging.
Das zweite Drittel begann mit einer Strafe gegen die Beachgirls in der 23. Spielminute, Sarah Poeppel musste wegen Haltens auf die Strafbank. Die folgende Unterzahl überstand man ohne Gegentreffer, was nicht zuletzt an Poldi lag, die auch fast ohne Training hielt, was zu halten war. Doch gerade einmal 50 Sekunden nach Komplettierung der Gastgeberinnen startete die Hamburgerin Antje Jagla einen Alleingang, der für die EHCT-Torfrau unhaltbar war. Die in der 27. Spielminute folgende Überzahl, die HSV-Kapitänin Yvonne Klehr durch die Behinderung ihrer Gegenspielerin auslöste, blieb wieder ungenutzt. Der Rest des Drittels verlief mäßig, es konnte keine Mannschaft eine Führung herausarbeiten.
Nach einer klaren Ansprache in der Kabine starteten die Beachgirls ins Abschlussdrittel, leider spielte wie so oft die Kondition nicht mehr lange mit, da die Timmendorferinnen mit einem Kader von 10 plus 1 antraten und nur 3 Verteidiger spielten.
Gleich zu Beginn der 42. Spielminute gerieten die Gastgeberinnen in Unterzahl, nachdem die Schiedsrichter eine 2-Minuten-Strafe wegen unkorrektem Körperangriff gegen Sabrina Weed pfiffen. Die Hamburgerinnen konnten, im Gegensatz zu den Beachgirls zuvor, die Überzahl nutzen, um den Führungstreffer in der 43. Spielminute zu erzielen (Yvonne Klehr auf Vorlage von Anja Ramajzl). Nun legten die Gastgeberinnen alles daran, wenigstens ein Unentschieden am Ende der regulären Spielzeit zu erreichen, und obwohl sogar „Poldi“ während einer Überzahl in der 59.Spielminute (Strafe gegen Nataly Vrancken wegen unnötiger Härte) vom Eis gerufen wurde, gelang es den Beachgirls nicht, den Spielstand noch zu ändern.
Nun können die Mädels vom Ostseestrand in ihrem nächsten Spiel in Hannover auf Besserung hoffen.

Tore: 1:0 Birke Springmann (Sabrina Weed), 1:1 Antje Jagla, 1:2 Yvonne Klehr (Anja Ramajzl)

Strafen: Timmendorfer Strand 2, Hamburg 6

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Geschrieben von: Administrator
Montag, den 27. Oktober 2008 um 19:47 Uhr

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